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Haus Feininger
1993
Foto: Heinz Ambrosus |
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Haus Feininger, Wohnzimmer
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Lyonel Feininger bewohnte mit seiner Frau Julia und den Söhnen
Andreas, Laurence und Theodor Lux die nächste Doppelhaushälfte.
Er gab anfängliche Vorbehalte der Architektur gegenüber
sehr bald auf, als er feststellte, wie wunderbar sich nicht nur die
am Bauhaus nach Entwürfen von Andreas Feininger gefertigten Schränke,
sondern auch die aus dem 19. Jahrhundert stammenden Möbel platzieren
ließen. Feiningers Söhne bewohnten jeweils eines der beiden
Zimmer in der obersten Etage und wahrscheinlich einen der Räume
im Geschoss darunter. Laurence wurde später Komponist und Musikhistoriker.
Andreas war der älteste der Söhne, der am Bauhaus in Weimar
studiert hatte und 1927 noch ein Architekturstudium in Zerbst aufnahm.
Theodor Lux begann im Jahr des Einzugs ins Meisterhaus ein Studium
am Bauhaus. Er war dann u.a. Mitglied der Bühnenwerkstatt und
gehörte zur Bauhauskapelle. 1927 begann er zu fotografieren,
begeistert von den Experimenten des Nachbarn Moholy-Nagy. Offensichtlich
übertrug sich das fotografische Interesse von Theodor Lux auch
auf seinen Bruder Andreas, der dann seine fotografische Karriere startete,
während Theodor Lux 1929 die Malerei zu seinem Metier erhob.
Wie im Atelier Lyonel Feiningers entstanden auch in denen der anderen
Meisterhäuser innerhalb weniger Jahre hochrangige Werke besonders
der Malerei und Grafik.
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